Vorteile:
räumlich flexibel innerhalb eines Empfangsbereichs
Ad-hoc-Netzwerke ohne vorherige Planung machbar
keine Verkabelungsprobleme
Unanfälliger gegenüber Katastrophen wie Erdbeben
und auch unachtsamen Benutzer, die gern mal die Stecker ziehen!
Nachteile:
im Allgemeinen noch sehr niedrige Übertragungsraten bei größerer Nutzerzahl
Beachtung vieler nationaler Regelungen, globale Regelungen werden erst langsam geschaffen.
begrenztes Frequenzspektrum, Interferenzen der Frequenzen
Kommunikationstechnologien
WLAN (Wireless LAN) – IEEE 802.11 (Institute of Electrical and Electronics Engineers)
Drahtlose Netzwerk Adapter sind erheblich langsamer als herkömmliche Netzwerkkarten.
(Datenraten momentan 2 bzw. 11 MBit/s) Innerhalb der Reichweite
(je nach Gebäudestruktur etwa 10-50 m) teilen sich die drahtlos vernetzten Computer die
Übertragungsleistung. Die Netto-Geschwindigkeit sinkt dadurch weiter.
Die Kosten für drahtlose Adapter liegen weit über jenen für konventionelle 100-MBit/s Netzwerkkarten.
Bei den meisten Lösungen sind zusätzlich teure Access Points (Basisstationen) nötig,
die die Schnittstelle zwischen einem Kabel Netzwerk und drahtlosen Workstations darstellen.
IrDA (Infrared Data Association)
Infrarotstandard, Datenrate bis 4 Mb/s
Für den Kurzstreckenbereich ausgelegt (wenige Meter)
Hardware sehr preisgünstig (Grundausstattung in Notebooks, PDA (Personal Digital Assistant), Handys)
Sender und Empfänger benötigen eine direkte Sichtverbindung /nur Punkt zu Punkt Verbindungen möglich)
Anfällig gegenüber Interferenzen, aber keine Rangeleien um Funkfrequenzen
Bluetooth (IEEE 802.15)
Datenrate von ca. 1 Mb/s
Chip sendet im Mikrowellenbereich von 2,4 GHz bis 2,48 GHz.
Dieser Abschnitt des gebührenfreien ISM-Bands (ISM= Industrial, Scientific and Medical)
liegt sehr nahe an der Arbeitsfrequenz eines Mikrowellenherds, dessen Magnetron
in der Regel bei 1,450 GHz schwingt. Dass der Funkverkehr trotzdem störungsfrei verläuft
und auch neben anderen Wireless – Netzen funktioniert, soll eine Technik garantieren,
die sich in dem So genannten Baseband-Protkoll manifestiert.
Hierin ist festgelegt, dass die Trägerfrequenz nicht konstant bleibt,
sondern in einer zeitlichen Abfolge verschiedene Werte aus einer festen Menge von Frequenzen annimmt.
Der Sender springt bis zu 1600 mal in der Sekunde zwischen 29 Stufen einer Frequenztreppe, die mit 1 MHz großen Abständen den Bereich von 2440 MHz bis 2480 MHz abdecken. Ein Gerät, das die Nachricht empfangen will,
muss mit dem Sender synchronisiert sein und genau die gleiche Sprungfolge für die Trägerfrequenz verwenden.
Nur Nachrichten, die diesen Fingerabdruck tragen, landen bei den Teilnehmern eines Bluetooth – Netzes, Signale
anderer Quellen werden herausgefiltert. Die Daten schließlich werden der Sprungfolge durch eine binäre Frequenzmodulation angehängt. Reichweite bis ca. 15 m (mit höherer Sendeleistung bis zu 100m), Bildung kleiner Funkzellen Ad-hoc Networking: spontaner (automatischer) Zusammenschluss mehrerer mobiler Geräte (max.
zu einem kleinen netz Einsatz bei Handys, PDAs, usw…
DECT (Digital Enhanced Cordless Telecommunications)
Standard für Schnurlostelefone und für mikrozellulare Funknetzwerke mit einem Radius von 300 Metern.
DMAP (DECT Multimedia Access Profile), die um Datendienste erweiterte Variante des DECT-Standards:
bertragung von Audio- und Videosignalen mit bis zu 128 kBit/s
DMAP
Hat im Gegensatz zu Bluetooth den Vorteil, dass es mit dem 1,9 GHz-Band ein reserviertes Frequenzband benutzt. So sind Komplikationen mit anderen Anwendungen ausgeschlossen.
Faktoren, die die Ausbreitung beeinflussen:
Die Ausbreitung verläuft geradlinig, das Signal wird auf dem Ausbreitungsweg abgeschwächt
(Die Empfangsleistung ist proportional zu 1/d2, d= Abstand zwischen Sender und Empfänger)
Interferenzen und Phasenverschiebung der verwendeten Frequenzen
Natürliche Umgebung: Gebirge, Wasser, Vegetation, Regen, Schnee
Künstliche Umgebung: Gebäude etc.


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